Beschreibung

Das Relief (95 x 190 cm) ist gefasst in einen Klinkerrahmen der auf einem Betonsockel ruht. Ein Blechdach schützt das Relief vor Verwitterung. Es besteht aus vier Terrakottatafeln die auf einer Ziegelwand angebracht sind.

Das Material symbolisiert einen typischen favoritner Betrieb – die Wienerberger "Ziegelwerke".

Im Mittelpunkt stehen ein Soldat und ein Ziegelarbeiter, die einander die Hand reichen. Im Hintergrund befinden sich links symbolisch die Starhembergkaserne und rechts der Wasserturm und die "Spinnerin am Kreuz", beides Wahrzeichen des 10. Wiener Gemeindebezirkes (Favoriten). Die dargestellten Büsche und Bäume sollen ein Symbol für den hohen Anteil an Grünflächen im 10. Bezirk sein. Im linken oberen Eck befinden sich die Truppenkörperabzeichen der damals in der Starhembergkaserne dislozierten Verbände Fernmeldetruppenschule (FMTS) und Heeresfernmelderegiment (HFMR) sowie das Wappen von Favoriten.

Auf der Klinkerumrandung ist eine Metallplatte mit der Inschrift VEREINT FÜR FRIEDEN UND FREIHEIT angebracht.

Anmerkung

Das Relief entstand auf Initiative des damaligen favoritner Bezirksvorstehers Leopold Prucha. Von Seiten der Starhembergkaserne wurde das Projekt vom damaligen Hauptmann Josef Vyskocil betreut.
Finanziert wurde es vom Bezirk mit Unterstützung von "Wienerberger".

Das Relief wurde am 18. Oktober 1985 vom Initiator, Bezirksvorsteher Leopold Prucha, und vom Kasernkommandanten, Oberst Ing. Rudolf Zemek, enthüllt. Der Kasernkommandant konnte neben hohen Militärs, die hohen Geistlichkeit, MilDek Josef Vollnhofer nahm die Segnung vor, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Helmut Zilk den Vorsitzenden des Wiener Gemeinderates, DKfm Dr. Adolf Aigner begrüßen.

Quellen:

Eigene Erinnerungen des Erhebers und FüUSforum/Sonderausgabe 2012 "100 Jahre Starhembergkaserne" daraus "Die Denkmäler der Starhembergkaserne"

Größe: 3,00 m x 2,35 m