• Sliderbild Ehrenhalle mit Ehrenmal ÖBH, Äußeres Burgtor / Österreichisches Heldendenkmal, 1010 Wien, Wien
  • Sliderbild Fresken Außenseite, Amtsgebäude Stiftgasse, 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Gedenkstein 1967, Fliegerhorst Hinterstoisser, 8740 Zeltweg, Steiermark
  • Sliderbild Gedenkstein zur Hinrichtung ungarischer Widerstandskämpfer, Belgier Kaserne, 8052 Graz, Steiermark
  • Sliderbild Stiftskirche, Stiftskirche, 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Denkmal und Gedenkstein, Windisch Kaserne, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten
  • Sliderbild Gedenkstein Fliegerschule und Fliegerregiment, Fliegerhorst Hinterstoisser, 8740 Zeltweg, Steiermark
  • Sliderbild
  • Sliderbild Gedenkstein Jägerbataillon 26 und der Traditionsvereine, Türk Kaserne, 9800 Spittau an der Drau, Kärnten
  • Sliderbild Soldatenkirche Sel. Engelbert Kolland, Belgier Kaserne, 8052 Graz, Steiermark
  • Sliderbild Militärpfarrkirche des Militärkommandos Wien, Militärkirche St. Johann Nepomuk, 1130 Wien, Wien
  • Sliderbild Erinnerungsdenkmal, Khevenhüller Kaserne, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten

Montecuccoli-Kaserne

Standort 
Kasernenstraße 17, 7540 Güssing

Geschichte

In der Zeit von 1959 bis 1962 erfolgte der Bau der Jägerkaserne in Güssing. Am 20. März 1962 kam es zum feierlichen Einmarsch der 3. Kompanie des Jägerbataillon 19 aus Pinkafeld und bereits am 2. April 1962 wurden die ersten Wehrpflichtigen einberufen. Am 20. April 1962 erfolgte die offizielle Übergabe der Kaserne durch Generaltruppeninspektor Fussenegger an den Kasernenkomandant Olt Fritz Walter und am 9. Mai 1962 wurde eine weitere Kompanie von Pinkafeld nach Güssing verlegt.

Am 3. November 1967 erfolgte die Umbenennung der Jägerkaserne in Montecuccoli-Kaserne. Im Jahre 1968 kam es zur Umgliederung des Bundesheeres und es wurden die 1. und 2. Jägerkompanie (JgKp) in der Kaserne disloziert. Am 1. Jänner 1979 erfolgte die Umbenennung von Jägerbataillon (JgB) 19 in Landeswehrregiment (LWSR) 13 (Dislozierung: 3. und 4. Ausbildungskompanie/AusbKp in der Kaserne) und am 1. Oktober 1994 die Umbenennung von LWSR13 in Jägerregiment (JgR) 1 (Dislozierung: 2. und 3. JgKp, Betriebsstab/BetrSta).

Am 1. April 1999 erfolgte die letzte Umbenennung von JgR1 in JgB19 (Dislozierung: 2. und 3. JgKp, BetrSta). Nach dem Ausbau der Montcuccoli-Kaserne in Güssing (Beginn Herbst 2009) wurden die Turba-Kaserne in Pinkafeld und die Sporck-Kaserne in Oberwart verkauft. Danach wurde das JgB19 geschlossen in einer Kaserne untergebracht sein.

Namensgeber

Raimondo Graf Montecuccoli wurde am 21. Februar 1609 auf Schloss Montecuccolo bei Modena geboren und war ein österreichischer Feldherr, Diplomat und Staatsmann. Raimund von Montecuccoli stammt aus der 1369 geadelten, 1450 in den Grafen-, 1530 in den Reichsgrafenstand mit großen Palatinat, 1623 in den niederösterreichischen Herrenstand erhobenen mittelitalienischen Adelsgeschlecht der Familie Monteuccoli-Polignano, war kaiserlicher Kämmerer und Geheimer Rat, Generalleutnant, General-Artilleriedirektor, Gouverneur von Raab, Hofkriegsratpräsident, Inhaber eines Kürassierregiments, Präsident der Leopoldinischen Akademie der Naturforscher und Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies.

Er war Schöpfer des ersten stehenden Heeres in Österreich und einer der bedeutendsten Militärtheoretiker und -schriftsteller des 17. Jahrhunderts. Berühmt wurde er durch seinen Sieg gegen ein gewaltiges Türkenheer, das 1664 unter Führung von Ahmed Köprülü, während des Türkenkrieges 1663/1664, gegen Wien marschierte und in der Schlacht bei Mogersdorf an der Raab vernichtend geschlagen wurde. Er gilt neben dem Prinzen Eugen und dem Erzherzog Karl als einer der bedeutendsten Feldherren Österreichs. Er starb am 16. Oktober 1680 in Linz.