• Sliderbild Ehrenhalle mit Ehrenmal ÖBH, Äußeres Burgtor / Österreichisches Heldendenkmal, 1010 Wien, Wien
  • Enthüllung Gedenktafel "Bernardis-Schmid", 1090 Wien, Wien
  • Enthüllung Gedenktafel "General Spannocchi", 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Fresken Außenseite, Amtsgebäude Stiftgasse, 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Gedenkstein 1967, Fliegerhorst Hinterstoisser, 8740 Zeltweg, Steiermark
  • Sliderbild Gedenkstein zur Hinrichtung ungarischer Widerstandskämpfer, Belgier Kaserne, 8052 Graz, Steiermark
  • Sliderbild Stiftskirche, Stiftskirche, 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Denkmal und Gedenkstein, Windisch Kaserne, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten
  • Sliderbild Gedenkstein Fliegerschule und Fliegerregiment, Fliegerhorst Hinterstoisser, 8740 Zeltweg, Steiermark
  • Sliderbild
  • Sliderbild Gedenkstein Jägerbataillon 26 und der Traditionsvereine, Türk Kaserne, 9800 Spittau an der Drau, Kärnten
  • Sliderbild Soldatenkirche Sel. Engelbert Kolland, Belgier Kaserne, 8052 Graz, Steiermark
  • Sliderbild Militärpfarrkirche des Militärkommandos Wien, Militärkirche St. Johann Nepomuk, 1130 Wien, Wien
  • Sliderbild Erinnerungsdenkmal, Khevenhüller Kaserne, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten

Kirchner-Kaserne

Standort 
Kasernstraße 27, 8010 Graz

Namensgeber

Hauptmann Hermann Kirchner (1890-1953)

Hauptmann des Generalstabes und Militär-Maria-Theresien-Ordens-Ritter, Hermann Kirchner wurde im Jahr 1890 in Feldbach geboren. Nach Abschluss der Volksschule und 4 Klassen der Grazer Landesrealschule begann Kirchners militärische Karriere mit der Ausbildung in der Infanteriekadettenschule in Liebenau, nach welcher er 1909 dem Infanterieregiment 88 zugeteilt wurde. Nachdem er dort beim Grenzdienst Erfahrungen sammeln konnte, trat er 1912 in das k. u. k. Infanteriebataillon IV/42 ein.

Sein erster Kriegseinsatz führte ihn als Leutnant des Regimentes Nr. 42 auf den Balkan und nach Italien, wo er 1916 im Zuge der Maioffensive die als uneinnehmbar geltende Zugna-Torta in Südtirol eroberte. Dabei zeichnete er sich durch seine Beschlusskraft und Risikofreudigkeit aus und erhielt dafür das Ritterkreuz des Militär-Maria-Theresien-Ordens. Zahlreiche weitere Auszeichnungen folgten.

1917 absolvierte er einen Generalstabskurs, ein Jahr später wurde er durch eine außerordentliche Beförderung Hauptmann. Ein vorläufiges Ende seines militärischen Wirkens bereitete ihm die italienische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1919 heimkehrte. 1928 setzte er seine militärische Laufbahn weiter fort und er folgte der Berufung zum militärischen Organisator nach Albanien, wo er im Zeitraum von 1928 bis 1940 bedeutende Ämter in der albanischen Monarchie innehatte. So wurde er als Oberst in der albanischen Armee letztlich Chef des Generalstabes und Heeresgeneralinspektor.

Wegen der Kriegsereignisse kehrte er nach Graz zurück und lehnte es ab, mit den Nationalsozialisten zusammenzuarbeiten. Dennoch wurde er 1944 noch einmal für wenige Monate nach Albanien entsandt.

Nach 1945 arbeitete Hptm Kirchner im Betrieb seines Bruders. Hauptmann d. G. Hermann Kirchner verstarb am 8. März 1953 in Graz.