• Sliderbild Ehrenhalle mit Ehrenmal ÖBH, Äußeres Burgtor / Österreichisches Heldendenkmal, 1010 Wien, Wien
  • Enthüllung Gedenktafel "Bernardis-Schmid", 1090 Wien, Wien
  • Enthüllung Gedenktafel "General Spannocchi", 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Fresken Außenseite, Amtsgebäude Stiftgasse, 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Gedenkstein 1967, Fliegerhorst Hinterstoisser, 8740 Zeltweg, Steiermark
  • Sliderbild Gedenkstein zur Hinrichtung ungarischer Widerstandskämpfer, Belgier Kaserne, 8052 Graz, Steiermark
  • Sliderbild Stiftskirche, Stiftskirche, 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Denkmal und Gedenkstein, Windisch Kaserne, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten
  • Sliderbild Gedenkstein Fliegerschule und Fliegerregiment, Fliegerhorst Hinterstoisser, 8740 Zeltweg, Steiermark
  • Sliderbild
  • Sliderbild Gedenkstein Jägerbataillon 26 und der Traditionsvereine, Türk Kaserne, 9800 Spittau an der Drau, Kärnten
  • Sliderbild Soldatenkirche Sel. Engelbert Kolland, Belgier Kaserne, 8052 Graz, Steiermark
  • Sliderbild Militärpfarrkirche des Militärkommandos Wien, Militärkirche St. Johann Nepomuk, 1130 Wien, Wien
  • Sliderbild Erinnerungsdenkmal, Khevenhüller Kaserne, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten

Fliegerhorst Vogler

Standort 
Kasernenstraße 15, 4063 Hörsching

Geschichte

Der Spatenstich erfolgte durch Generalfeldmarschall (GFM) Hermann Göring in Hörschning am 12. Mai 1938. Die Betriebsaufnahme der Großkampffliegerschule 2 erfolgte Anfang 1940 (1000 Mann fliegendes Personal, davon 200 Piloten in Ausbildung; es standen an die 120 Maschinen verschiedener Typen zur Verfügung). Der Verlauf des Krieges brachte es mit sich, dass der Fliegerhorst auch Einsatzflughafen wurde.

Am 5. Mai 1945 wurde der Fliegerhorst der einmarschierenden 71.US-Division übergeben. Der Fliegerhorst bekam den Namen "Camp Mc Cauly" und diente den US-Besatzungstruppen (USFA) als Stützpunkt der US-Luftstreitkräfte (USAF) und Unterkunft der US-Streitkräfte (US-Army) bis zum Abzug im Oktober 1955. Am 22. Dezember 1949 wurde die Erlaubnis zum Segelfliegen für Österreicher erteilt. 1950 flog eine Schweizer Piper-L4 als erste zivile Maschine des zivilen Linienflugverkehrs nach Hörsching.

Ab 1952 übernahm Österreich wieder die Flugsicherung und am 2. Jänner 1955 wurde die Flughafen-Linz-Betriebs GesmbH gegründet und im Hangar 3 untergebracht. Nachdem die US-Truppen den Fliegerhorst verlassen hatten, zogen im Oktober 1955 Einheiten der Panzertruppenschule ein. 1956 wurde das Fliegerhorstkommando errichtet und in den folgenden Jahren der Flugbetrieb durch die Österreichischen Luftstreitkräfte (2.Kompanie/Fliegerschule und 1. Hubschrauberstaffel) wieder aufgenommen.

Mit Erlass "BMfLV" (Bundesminister für Landesverteidigung) vom 15. Mai 1967 (Traditionserlass, Erl. 375.090-Zentr/67) wurde der Fliegerhorst Hörsching in "Fliegerhorst Vogler/Hörsching" umbenannt. Der Name erinnert an Oberleutnant Walter Vogler, der am 15. Juni 1936, unter bewußter Selbstaufopferung sein brennendes, dreimotoriges Bombenflugzeug Caproni (Ca-133, Baujahr 1934, österreichisches Bundesheer-Dienstnummer 31) über das verbaute Stadtgebiet von Wels hinaussteuerte und seinen beiden mitfliegenden Kameraden (Leutnant Ing. Steszyn und Zugsführer Wawrin) den Absprung mit Fallschirm ermöglichte. Leutnant Ing. Steszyn konnte noch aus 100 Metern Höhe abspringen und überlebte. Zugsführer Wawrin konnte erst abspringen, als das Flugzeug nur noch 40 Meter Flughöhe hatte, prallte auf einem Acker auf und verstarb infolge innerer Verletzungen.

Nach der militärischen Trauerfeier wurde Oberleutnant Vogler nach Linz zur Beisetzung überführt.

Namensgeber

Oberleutnant Vogler, geboren am 14. August 1904 in Heiligeneich/NÖ, rückte nach Absolvierung des Realgymnasiums zur Gebirgskanonenbatterie Nr.4 der Artillerie Abteilung 4 ein, absolvierte 1925-1928 die Offiziersausbildung in Enns und meldete sich im selben Jahr zur Fliegerausbildung an die Fliegerschule Graz/Thalerhof, wo er im Mai 1930 den Flugschein A2 erhielt. Offiziell noch zum Stand der Artillerie-Offiziere der Brigadeartillerieabteilung (BAA) 4, später BAA5, zählend, war er bis 1934 als Fluglehrer in Graz/Thalehof tätig. 1932 zum Oberleutnant befördert, wurde er zum Kommandant der Aufklärungsstaffel 1 des Fliegerregimentes 2 ernannt. Mit 29. April 1936 übernahm er das Kommando der Bombenstaffel 1 vom Fliegerregiment 1.