• Sliderbild Ehrenhalle mit Ehrenmal ÖBH, Äußeres Burgtor / Österreichisches Heldendenkmal, 1010 Wien, Wien
  • Sliderbild Fresken Außenseite, Amtsgebäude Stiftgasse, 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Gedenkstein 1967, Fliegerhorst Hinterstoisser, 8740 Zeltweg, Steiermark
  • Sliderbild Gedenkstein zur Hinrichtung ungarischer Widerstandskämpfer, Belgier Kaserne, 8052 Graz, Steiermark
  • Sliderbild Stiftskirche, Stiftskirche, 1070 Wien, Wien
  • Sliderbild Denkmal und Gedenkstein, Windisch Kaserne, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten
  • Sliderbild Gedenkstein Fliegerschule und Fliegerregiment, Fliegerhorst Hinterstoisser, 8740 Zeltweg, Steiermark
  • Sliderbild
  • Sliderbild Gedenkstein Jägerbataillon 26 und der Traditionsvereine, Türk Kaserne, 9800 Spittau an der Drau, Kärnten
  • Sliderbild Soldatenkirche Sel. Engelbert Kolland, Belgier Kaserne, 8052 Graz, Steiermark
  • Sliderbild Militärpfarrkirche des Militärkommandos Wien, Militärkirche St. Johann Nepomuk, 1130 Wien, Wien
  • Sliderbild Erinnerungsdenkmal, Khevenhüller Kaserne, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten

Munitionslagerabteilung Hieflau

Standort 
8920 Hieflau

Geschichte

Die derzeitige Munitionslagerabteilung (MunLgr Abt) Hieflau wurde von November 1979 (Planungsbeginn) bis 31. März 1986 (plangemäß, 4 Jahre Bauzeit) als Heeresmunitionsanstalt (HMunA) Hieflau errichtet.

Die MunLgrAbt Hieflau liegt im sogenannten Waaggraben, am SW-Rand der Ortschaft Hieflau zwischen dem Ennstal im Norden, dem Zwölferkogel und Scheucheggkogel im Süden, dem Goldeck im Westen und der Eisenbundesstraße im Osten.

Der Waaggraben zieht sich von Hieflau bis auf den Bucheggsattel in ca. 800 m Seehöhe. Das Kommandodo-Gebäude wurde auf dem Gelände des ehemaligen Buchegghofes errichtet (ca. 550 m Seehöhe). Das Munitionslager liegt am Bucheggsattel. Größe des mit rund 4 km Zaun umfriedeten Lagerbereiches ist 33 Hektar, das Straßennetz beträgt ca. 10 km. Es gibt 44 Lagerobjekte und 23 Betriebsobjekte.

Der Lagerbetrieb wurde im Jänner 1986 aufgenommen, bis 2003 als Heeresmunitionsanstalt und danach als Munitionslagerabteilung geführt. 1995 wurde die Kasernenbetriebsgruppe (BetrGrp) Hiefluau aufgestellt.

Es ist nach wie vor das modernste und größte Munitionslager des österreichischen Bundesheeres (BH). Ca. 20 % der Munition des BH werden hier gelagert, bewacht, und gem. der Heeresmunitionsvorschrift behandelt.

Vorgesetzte Dienststellen: bis 2003 nachgeordnete Dienststelle des Heeresmaterialarmee (HMatA) und Kommando einsatzunterstützung (KdoEU). Ab 2003 bis 2008 der Heeresmunitionsanstalt Graz unterstellt. Ab April 2008 der Heeresmunitionsanstalt Klagenfurt unterstellt.

Der Organisationsplan bot in der HMunA 68 Personen einen Arbeitsplatz und bietet derzeit 45 Personen Arbeit (incl. 900er.) 2 Mitarbeiter finden ihren Arbeitsplatz in der KasBetrGrp der 3. Betriebsversorgunsstelle (BetrVersST) des Militerkommandos Steiermark (MilKdoST).

Der Garnisonsort Hieflau-Eisenerz besteht aus den Garnisonen Munitionslagerabteilung Hieflau und Sanitätslagerabteilung Eisenerz. Das GarnisonsKommando befindet sich in der MunLgrAbt H. Vorgesetzte territoriale Dienststelle ist das MilitärKdo ST.

Namensgebung

Die Namensgebung ergibt sich aus der jeweiligen militärischen Bezeichnung sowie aus dem Ort Hieflau (Munitionslagerabteilung Hieflau).